Wilfer-Abschied gegen den SV Altencelle  

Nörten / Bovenden. Am vorletzten Spieltag der Handball-Verbandsliga verabschiedet sich die HSG Plesse-Hardenberg für diese Saison von den eigenen Fans: Im letzten Heimspiel erwartet der Tabellendritte am Samstag ab 17 Uhr in Bovenden den Tabellensiebten SV Altencelle. Das Hinspiel gewann das Burgenteam mit 36:32.

Trainer Jens Wilfer, der mit dieser Saison fünf Jahre erfolgreicher Arbeit mit der HSG beendet, erhofft sich für seine Abschiedsvorstellung ein volles Haus - und einen Heimsieg, „damit wir uns würdig von unseren Fans verabschieden können“. Gelingt es der Mannschaft, mit zwei Siegen (gegen Altencelle sowie nächsten Samstag bei Schlusslicht Lüneburg) die augenblickliche Serie ungeschlagener Spiele von sieben (12:2 Punkte) auf neun auszubauen, dann ist mit Platz drei die beste Endplatzierung des Burgenteams in der Verbandsliga der verdiente Lohn. Aus dem Kader fehlen nur Broder Romeike und Eike Gloth.

Sicher scheint mittlerweile, dass es keinen dritten Oberliga-Aufsteiger geben wird: Ekkehard Loest, Manager des Oberligisten TV Jahn Duderstadt, stellte auf Anfrage klar: „Es wird wegen uns keinen zusätzlichen Platz in der Oberliga geben!“ Der TV Jahn melde entweder seine Mannschaft noch vor dem letzten Spieltag aus der Oberliga ab (dann wäre er der erste Pflichtabsteiger), oder aber man entscheide bis zum September, ob man doch noch ein Jahr Oberliga spielen wolle. Falle die Antwort am Ende negativ aus, dann seien die Duderstädter nach einem Jahr ohne Spiel - wie in der Saison 14/15 die Warberger - eben der erste Oberliga-Absteiger der Spielzeit 2015/16. (zdz)