schindler sebastian 2019HSG Plesse-Hardenberg hofft auf Auswärtssieg

Handball-Oberligist HSG Plesse-Hardenberg wartet immer noch auf seinen zweiten Auswärtssieg. Ob der ausgerechnet am Sonnabend (18 Uhr) beim Tabellenneunten HSG Schaumburg-Nord gelingt, steht allerdings in den Sternen. Hoffnungen setzt Trainer Artur Mikolajczyk auf den gerade bis zum Saisonende verpflichteten Rückraumspieler Marlon Krebs. Sein Team hat in den bisher 18 Punktspielen erst sechs Siege eingefahren. Den Tabellenelften trennen somit gerade einmal vier Zähler von einem Abstiegsrang.

Zum Leidwesen der HSG fällt jetzt erst einmal Sebastian Schindler aus, der sich am vergangenen Wochenende bei der Niederlage gegen Vorsfelde einen Muskelfaserriss zugezogen hat.

Gegen Schaumburg-Nord hat die HSG Plesse-Hardenberg noch eine Teilrechnung offen, kamen die Südniedersachsen im Heimspiel doch nicht über ein 35:35 hinaus. Mikolajczk sprach damals von „einem gutem Spiel“ und Marvin Grobe von einem „verlorenen Punkt“.

Auch die HSG Schaumburg Nord ist mit dem bisherigen Saisonverlauf alles andere als zufrieden: „Wir sind schlecht gestartet“, hält Trainer Sebastian Reichardt Rückschau. Dennoch geht der Blick nach vorn. „Jetzt zählt der Teamgeist und der unbedingte Siegeswille.“

Was man westlich von Hannover wohl begriffen hat. Am vergangenen Wochenende hatte Schaumburg-Nord mit seinen Torjägern Andreas Lüer (106) und Mirko Thieme (81) beim abstiegsgefährdeten Aufsteiger HV Barsinghausen 32:16 gewonnen – bei der Mannschaft, bei der die HSG Plesse-Hardenberg ihren einzigen Auswärtssieg (28:24) eingefahren hatte.

Von Ferdinand Jacksch