HSG Plesse-Hardenberg verliert 25:26

Der Tabellenzehnte HSG Plesse-Hardenberg hat in einem engen Spiel beim VfL Hameln mit 25:26 (15:14) verloren. Ebenso knapp war das Burgenteam im Hinspiel mit 25:24 als glücklicher Sieger vom Platz gegangen.

Hameln „Kleinste Kleinigkeiten haben uns die Punkte gekostet“, war der routinierte Kreisläufer Daniel Menn unter dem Strich unzufrieden: „Ein paar technische Fehler zu viel und dann äußerst unglückliche Pfiffe gegen uns“, führte Menn ins Feld. „Am Ende wäre ein Zähler mehr als verdient gewesen. Aber es stimmt uns guter Hoffnung für das nächste Heimspiel gegen den Tabellenzweiten MTV Vorsfelde.“

Einen „guten Schlussmann Christian Wedemeyer, eine starke Deckung sowie die daraus dadurch resultierenden Tempogegenstöße“, hob Trainer Artur Mikolajczyk nach der neunten Saisonniederlage heraus, ebenso wie Torjäger Christian Brand, der das Leder zehnmal im gegnerischen Gehäuse versenkte und mit nunmehr 121 Treffern zweitbester Schütze der Liga ist. 7:4 (9.) und 19:15 (42.) lag die HSG in Front, ehe es spätestens beim 25:25 (58.) noch einmal richtig spannend wurde.

54 Sekunden vor dem Abpfiff sah Patrick Schindler nach einer Attacke die rote Karte, die dem Gastgeber auch noch einen Siebenmeter einbrachte, den Oliver Glatz sicher zum Sieg versenkte. „Wir haben uns in dieses Spiel gekämpft und am Ende auch verdient gewonnen“, freute sich Hamelns Trainer Sven Hylmar. – HSG: Brand (10/5), P. Schindler (4), Menn, Sültmann (je 3), Gloth, Grobe (je 2), Herrig (1) – Evert (6) und Colusso (5) waren die erfolgreichsten VfL-Werfer.

Von Ferdinand Jacksch