Zwei Teams gefordert
Frauenhandball-Oberliga: Plesse mit Heimrecht

Göttingen. Während der regionale Handball angesichts der Heim-Weltmeisterschaft derzeit weitestgehend auf Sparflamme kocht, bildet der Frauen-Oberligist MTV Geismar die Ausnahme: Nach dem Heimsieg am vergangenen Wochenende ist die Mannschaft von Lennart Versemann am Sonntag erneut gefordert. Auch die HSG Plesse-Hardenberg greift wieder ins Spielgeschehen ein.

HSG Plesse-Hardenberg – TuS Jahn Hollenstedt (Sonntag, 15 Uhr, Halle Bovenden). Die beiden Teams sind Tabellennachbarn. Mit 14:12 Punkten rangiert der Gast auf Platz acht, das Burgenteam (13:13) liegt in Lauerstellung dahinter, kann mit einem Heimsieg an der vor den Toren Hamburgs beheimateten Mannschaft vorbeiziehen. Beide Vertretungen hatten einen versöhnlichen Jahresabschluss 2018. Hollenstedt bewies beim 22:20 in Altencelle Auswärtsqualitäten, Plesse-Hardenberg trotzte dem Tabellendritten TV Hannover-Badenstedt II vor eigenem Publikum ein 28:28 ab. Daran möchte das Team von Yunus Boyraz anknüpfen.

VfL Wolfsburg – MTV Geismar (Sonntag, 17 Uhr). Auch dieses Spiel ist ein Duell der Tabellennachbarn. Beide Mannschaften liegen punktgleich auf den Plätzen zwölf und 13, die Wolfsburgerinnen haben das etwas bessere Torverhältnis. Mit einem Auswärtssieg könnte der MTV mit dem VfL die Plätze tauschen, was gleichbedeutend mit dem Verlassen der Abstiegsränge wäre. Dass die Südstädterinnen das Siegen noch nicht verlernt haben, haben sie am vergangenen Wochenende gegen die HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf bewiesen. Deutlich mit 33:22 setzte sich Geismar durch. „Endlich haben wir mal das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Es war wichtig, dass wir gut in die Partie gestartet sind, um die nötige Sicherheit zu bekommen“, sagte MTV-Trainer Versemann nach dem Sieg. So einen Start wünscht er sich auch in der Partie am Sonntag.