Handball-Verbandsliga: Plesse verliert 32:36

Eine Niederlage, die keinem wehtut

Fallersleben. Mit einer nicht unverdienten 32:36 (16:16)-Niederlage beim VfB Fallersleben haben die Handballer der HSG Plesse-Hardenberg ihre bisher beste Verbandsliga-Saison beendet. Trainer Dietmar Böning-Grebe wollte seinen Spielern den ersten Ausrutscher nach 23 konzentrierten Leistungen nicht vorwerfen.

Er habe schon vor Monaten gesagt, dass die Abschlusspartie in Fallersleben gegen einen der spielstärksten Rückräume der Liga eine hohe Hürde sein werde. Und der VfB-Rückraum zeigte dann auch, warum: Von den 36 Toren gingen 55 Prozent auf das Konto des Rückraum-Rechten Marco Schöttke (12/8) und des Mittelmannes Kris Behrens (8). In der lange Zeit ausgeglichenen Partie habe sich, so der HSG-Coach nach dem Abpfiff, schließlich die körperlich präsentere Mannschaft durchgesetzt, wobei sich das Burgenteam den Luxus leistete, drei von fünf Siebenmetern nicht zu nutzen. Zu feiern gab es etwas für Bastian Endler: Der 19-jährige Linksaußen aus der Regionsoberliga-Sieben krönte sein Punktspiel-Debüt in der 1. Mannschaft mit einem Treffer

HSG: Ahlborn, Wedemeyer-Kuhlenkamp - P. Schindler 11, Beyer 6, Glapka 3, Herrig 3, Brand 2/2, Jetzke 2, Endler 1, Gloth 1, Grobe 1, Meyer 1, Reimann 1, Becker, Regenthal, S. Schindler. (zdz)