Plesse-Hardenberg II und Schoningen/Uslar/Wiensen treffen sich zum Derby
Northeim – Aufsteiger Plesse-Hardenberg II bestreitet in der Handball-Landesliga der Männer am Wochenende gegen Schoningen/Uslar/Wiensen ein weiteres Derby in der neuen Klasse. Die Spiele der Reserveteams aus Northeim und dem Rhumetal wurden aufgrund von Aufstellungsproblemen der heimischen Teams kurzfristig abgesetzt. Auch die Frauenpartie zwischen Plesse II und Volkmarshausen wurde auf Wunsch der Gäste auf den 24. November verlegt.

HSG Plesse-Hardenberg II - HSG Schoningen/Uslar/Wiensen (So. 15 Uhr, Nörten). „Wir wollen unsere Erfolgsserie fortsetzen. Dazu müssen wir vor allem die Defensive weiter stabilisieren“, mahnt Plesse-Akteur Philip Wolf. Sein Team muss jedoch einen personellen Rückschlag verkraften. Nicolas Zimmer steht wegen eines USA-Aufenthaltes vorerst nicht zur Verfügung. Die Lücke am Kreis muss geschlossen werden. „Dennoch sehen wir dem Derby nach den letzten Leistungen zuversichtlich entgegen. Es ist mit einem packenden und ansehnlichen Schlagabtausch auf Augenhöhe zu rechnen. Ein Besuch in der Halle an der Bünte ist daher ein Muss“, sagt Wolf, der sich auch auf ein Wiedersehen mit Plesses Ex-Spieler Ian Messerschmidt freut.
Dessen Coach stellt sich auf einen unbequemen Gegner ein. „Die Jungs machen das im Moment wirklich toll. Aber wenn wir nicht hellwach sind, wird es schwer, dort zu punkten“, mahnt Jürgen Kloth. Der sieht vor allem in der Defensivleistung Steigerungspotenzial. Als Team müsse man wieder kompakt auftreten.

Die Gäste treten mit unverändertem Aufgebot an und setzen darauf, dass viele Fans aus dem Solling den Weg nach Nörten auf sich nehmen. „Wir wissen, dass es nicht leicht wird. Aber wir haben ein Ziel vor Augen und werden wieder dafür kämpfen“, gibt sich Torjäger Alexander Laufer angriffslustig.

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Schräglage! Bastian Endler hofft mit seiner HSG Plesse-Hardenberg II auf einen Derbysieg gegen die HSG Schoningen/Uslar/Wiensen. 
© Hubert Jelinek