Plesse-Männer zu Gast beim Tabellenzweiten

NÖRTEN. Im letzten Spiel vor der Herbstpause treten die Oberliga-Handballer der  HSG Plesse-Hardenberg beim MTV Vorsfelde an. Die Partie wird am Samstag um 19.30 Uhr im Vorsfelder Schulzentrum angepfiffen. Nach der derben 21:31-Niederlage in Lehrte und dem Spielabbruch gegen Hameln (bei einem 12:18-Zwischenstand) kommt die Prüfung beim Tabellenzweiten für das Burgenteam zu einem ungünstigen Zeitpunkt. HSGTrainer Artur Mikolajczyk zweifelt zwar nicht am Spielvermögen seiner Mannschaft („Das Potenzial ist da!“), er weiß aber auch, dass sie bislang eher mit Licht und Schatten spielte:

„Mit der Abwehr bin ich zufrieden, selbst wenn sie noch mehr Konstanz zeigen könnte, aber vorne müssen wir uns noch weiterentwickeln. Da fehlt es uns an Stabilität. Und die brauchen wir, denn mit einer guten Abwehr alleine ist es auch nicht getan.“ Zumal es jetzt – ohne den verhinderten Eike Gloth – zu einem Gegner geht, „vor dem wir Respekt haben“. Zu Recht, denn die Wolfsburger, bei denen im Sommer Daniel Heimann den alten Trainer Jürgen Thiele ablöste, wollen möglichst rasch in die 3. Liga aufsteigen. Deswegen verstärkten sie sich zu Saisonbeginn mit acht Neuen, unter ihnen in Lars Hofmann mit einem Torjäger: In vier Spielen traf er 28 Mal. (zdz)