Der Angriff zeigt sich beim 28:36 verbessert

BURGDORF. Auch wenn die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg am Samstag beim TSV Burgdorf III mit 28:36 (15:19) verloren, so war HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe in einem Punkt mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden: „Das war heute um eine Klasse besser als vor acht Tagen gegen Hameln. Vor allem im Angriff gab es eine klare Leistungssteigerung.“ Etwas weniger freute Böning-Grebe sich darüber, dass seine Abwehr „diesmal mit dem schnellen gebundenen Spiel der Burgdorfer so ihre Probleme“ hatte.

Die mögliche Wende zum Guten unterblieb, „als wir nach der Pause auf vier Tore herangekommen waren und dann drei Hundertprozentige auslassen“. Das Spiel glich dem berühmten Lämmerschwanz: Nach sechs Minuten führte das Burgenteam 3:2, dann zog in nur vier Minuten Burgdorf zum 6:4 vorbei und erhöhte seinen Vorsprung auf 16:11 (23. Minute). Die Gäste schlugen zwar durch Brand, Falkenhain, Endler und Meyer umgehend zurück (15:16/29.), mussten dann aber Burgdorf erneut ziehen lassen (23:16/37.).

Als sie sich wieder auf vier Tore herangekämpft hatten (26:22/ 45.), ließen die Südniedersachsen die von Böning-Grebe beklagten drei Großchancen liegen. Beim 31:25 (54.) war die Partie entschieden.

HSG: Ahlborn, Wedemeyer - Gloth 6/5, Jetzke 4, Meyer 4, Sültmann 4, P. Schindler 3, Brand 2, Smidt 2, Endler 1, Falkenhain 1, Grobe 1, Herrig, Lapschies. (eko)