HSG Plesse-Hardenberg tritt zum Derby beim MTV Geismar an
Ein Drittel der Saison ist in der Frauenhandball-Oberliga gespielt. Während die HSG Göttingen und die HSG Plesse-Hardenberg mit ihren Mittelfeldplätzen absolut im Soll liegen, muss der MTV Geismar noch nachlegen. Als Vorletzter ist der Aufsteiger in akuter Abstiegsgefahr.

Zwei Mal haben die Südstädterinnen das Spielfeld in dieser Saison als Siegerinnen verlassen, sechs Mal mussten sie dem Gegner die Punkte überlassen. Auch am Sonnabend wird es schwer für den MTV Geismar, der um 19.45 Uhr in der Sporthalle des Theodor-Heuss-Gymnasiums (Ewaldstraße) die HSG Plesse-Hardenberg zum Derby empfängt. Das Burgenteam kommt mit einer Menge Wut im Bauch, musste es sich doch zuletzt im Nachbarduell in eigener Halle knapp dem Northeimer HC (25:26) geschlagen geben. Die Derby-Wochen (zuvor gab es ein 22:20 gegen die HSG Göttingen) gehen nun mit der Partie gegen Geismar zu Ende. Erwischt Torfrau Caro Menn einen guten Tag und halten sich die zuletzt vermehrt aufgetretenen technischen Fehler in Grenzen, wird es sicherlich schwer für Geismar.

Der Aufsteiger hat sich in den vergangenen Wochen gesteigert, wurde dafür allerdings nicht belohnt. Phasenweise läuft es immer ganz gut für die Mannschaft von Trainer Lennart Versemann, allerdings fehlt ihr noch die Konstanz. „Wir sind auf dem richtigen Weg, denn wir steigern uns und lernen aus unseren Fehlern, irgendwann werden wir für unsere Arbeit belohnt“, sagt Teamsprecherin Meryem Stielow, die nichts dagegen hätte, wenn es die Belohnung bereits am Sonnabend gibt.


Die weiteste Auswärtsfahrt der Saison steht für die Spielerinnen der HSG Göttingen am Sonnabend auf dem Spielplan. Um 17 Uhr treten sie beim TuS Hollenstedt vor den Toren Hamburgs an. Mit einem Auswärtssieg bei den heimstarken Hollenstedterinnen (drei Siege in vier Spielen) könnte die Mannschaft von Trainer Uwe Viebrans nicht nur ihr Punktekonto positiv gestalten, sondern auch den Gegner weiter auf Distanz halten. Selbstbewusstsein sollte bei der HSG nach dem klaren 35:27-Heimsieg gegen Peine in jedem Fall reichlich vorhanden sein.

Von Kathrin Lienig