Pauline GolzeKurz an der Sensation geschnuppert – Können stolz sein

Am Sonntag, den 22.05. hießen wir die Damen des Handballvereins Lüneburg in Nörten-Hardenberg willkommen. Das Hinspiel gegen den Tabellenzweiten war zum Vergessen, so konnten wir jedoch ohne Druck aufspielen; wir hatten nichts zu verlieren.

Entsprechend traten wir auf. Die Anfangszeit hatten wir die Nase vorn (4:0 bis zur 6. Minute). Hier hatte Nina Suchy im Tor einen großen Anteil; sie nagelte das Tor zu. So ging es weiter; 10. Minute: 8:1 für die Gastgeberinnen. Nach der ersten Auszeit der Gäste schienen die Gäste konzentrierter aufzutreten, verloren weniger die Bälle (9:4 in der 13. Minute), jedoch fiel ihnen weiterhin im Positionsangriff wenig ein. Wir Plesse Mädels hatten hingegen einen guten Zug zum Tor, eine gute Abschlussquote, Ideen, ein schönes Spiel mit dem Kreis und eine gute Mannschaftsleistung. Zudem den Willen in der Abwehr. Ab der 23. Minute (15:9) ließen jedoch die Kräfte nach, die Gäste holten mit einem 4-Tore-Lauf zum 15:13 (29. Minute) auf. 16:14 ging es in die Halbzeit.

Nach der Halbzeit wollte nichts mehr so recht funktionieren; Bälle wurden verloren und wir luden so die Gäste zu mehreren Tempogegenstößen ein. Man merkte, dass nicht alle Spielerinnen gut genug miteinander eingespielt sind. Zudem hatten wir vermehrt Pech im Abschluss, sodass es dann auch wiederum fehlte, die Verantwortung zu übernehmen und zu werfen. Den Ausgleich (17:17) mussten wir in der 34. Minute hinnehmen. Ab der 42. Minute liefen wir dann jedoch dem Rückstand hinterher (19:20). Mehrfach konnten wir auch das Spiel in Überzahl nicht clever genug nutzen. Die Gäste zogen in der 50. Minute auf 20:26 davon. Am Ende mussten wir uns dem jetzigen Vizemeister 24:30 geschlagen geben.

Hätte uns vorher jemand gesagt, dass wir den Vizemeister ärgern können, so hätten wir es wahrscheinlich nicht geglaubt. Trotzdem war dieser Verlust nun doch sehr schmerzhaft, weil mehr drin gewesen wäre. Wir können stolz sein auf uns, unseren Kampf und Leistung, besonders in der Anfangsphase. Leider reicht es jedoch nicht nur 20 Minuten konstant zu spielen. Besonders hervorzuheben ist unsere Shooterin Beke Hartig: sie erzielte sagenhafte 12 Treffer.

Es spielten: Suchy, Tauber, Golze (2), Hemke (3), Al Najem (1), Führ (1), Henne, Popp (1), Hartig (12), Bachmann, Schütze (3), Pfotzer (1), Müller